Einleitung

Ehrenkodex

Die Unternehmensgruppe BUKÓZA HOLDING, a.s. (nachstehend SSBH) verpflichtet sich, all ihre Unternehmensaktivitäten und Tätigkeiten auf gesetzliche und ehrenhafte Weise auszuüben. Ein gesetzliches und ehrenhaftes Handelns und Verhalten auf allen Ebenen von SSBH ist aufgrund unseres Beitrags zum Gesamterfolg von SSBH unerlässlich. Der gute Ruf von SSBH stellt einen Synergieeffekt mehrerer Faktoren und des realen, wertvollen Geschäftswerts dar. Zu seiner Festigung und Entwicklung tragen wir alle durch die Implementierung einer höchstmöglichen, eigenen, persönlichen Ethik in jegliches Handeln, Verhalten und in Aktivitäten im Rahmen des SSBH-Angebots bei. Diese gemeinsame Verpflichtung zum moralischen und gesetzlichen Verhalten muss vorbehaltslos umgesetzt werden. Jeder von uns ist verpflichtet, ein moralisches und gesetzliches Verhalten zu fördern. Jeder von uns ist verpflichtet, das Bemühen um ein moralisches und gesetzliches Verhalten im Rahmen der alltäglichen Ausübung seiner Arbeit zu unterstützen. Wir alle gemeinsam sind für die Aufrechterhaltung und die weitere Entfaltung des guten Rufs von SSBH verantwortlich.

Der Kodex des ehrenhaften Verhaltens von SSBH (nachstehend nur Kodex) drückt den Willen des Unternehmens aus, die Unternehmenstätigkeiten und Aktivitäten im Sinne aller Rechtsvorschriften der Slowakei und des höchsten Standards der Geschäftsmoral auszuführen. Die SSBH richtet ihr Bemühen darauf, all ihre Mitarbeiter mit diesen Anforderungen gesetzlichen und ehrenhaften Charakters bekannt zu machen. Der Kodex ist für alle Mitarbeiter verbindlich, die bei SSBH in Voll- oder Teilzeit beschäftigt sind. Für alle Mitarbeiter sind neben diesem Kodex auch alle anderen internen Vorschriften, Prinzipien, Verfahren, Bestimmungen Richtlinien, die Arbeitsordnung und sonstige bei SSBH implementierten Normen verbindlich. Eine Verletzung der Vorschriften hat ein entsprechendes Disziplinarverfahren einschließlich einer möglichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Folge. Von besonders schwerwiegenden Fällen können auch die Behörden der Strafverfolgung in Kenntnis gesetzt werden.

SSBH verlangt die Erfüllung der Arbeitspflichten aller Mitarbeiter im Sinne aller geltenden Rechtsvorschriften und gleichzeitig der höchsten Grundsätze der Unternehmensmoral. Alle Mitarbeiter müssen gewisse Verhaltensgrundsätze am Arbeitsplatz kennen und einhalten. Damit alle diese Anforderung richtig verstanden werden, sind die wichtigsten Grundsätze bezüglich der Rechte und Pflichten der Mitarbeiter nachfolgend erläutert. Im Falle mangelhafter Transparenz einer der Kodexbestimmungen aus der Sicht eines Mitarbeiters wird ein Vorgehen im Sinne der Bestimmungen von Teil IV. „Rechtsberatung“ empfohlen. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, die Bestimmungen dieses Kodex und die damit zusammenhängenden Vorschriften einzuhalten.

ARBEITSSCHUTZ

Die größte Bedeutung im Rahmen der SSBH haben die Grundsätze des Arbeitsschutzes für alle Mitarbeiter. Die Prinzipien zur Sicherstellung des Arbeitsschutzes für die Mitarbeiter von SSBH wurden im Sinne der Rechtsordnung der Slowakei ausgegeben und implementiert. Alle Mitarbeiter von SSBH sind mit den gültigen Vorschriften vertraut und absolvieren die entsprechenden Arbeitsschutzlehrgänge, die von SSBH organisiert werden. Jeder Mitarbeiter ist in seinem und im Interesse aller anderen Mitarbeiter verpflichtet, sich mit allen geltenden Vorschriften in diesem Bereich vertraut zu machen und diese einzuhalten. Die Mitarbeiter dürfen keine alkoholischen Getränke und andere Betäubungs- und Suchtmittel während der Arbeitszeit an Arbeitsplätzen bei SSBH sowie während der Arbeitszeit auch außerhalb dieser Arbeitsplätze konsumieren, aufbewahren und transportieren. Die Mitarbeiter dürfen unter ihrem Einfluss nicht ihre Arbeit antreten.

DISKRIMIERUNG

Das Unternehmen toleriert keinerlei Diskriminierung. Es ist untersagt, unanständige und beleidigende Ausdrücke bezüglich der Rasse, der Nationalität, der Religion, der politischen Überzeugung, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, der physischen und mentalen Veranlagung, der Herkunft, des Alters, der Anzahl der geleisteten Arbeitsjahre, der einer Behinderung oder der politischen Überzeugung zu verwenden. Es ist den Mitarbeitern am Arbeitsplatz untersagt, jegliche Art schriftlicher oder graphischer Unterlagen zu verbreiten, auszustellen oder zu versenden, welche die Feindschaft oder den Hass gegenüber Einzelner oder einer Gruppe wegen der Rasse, der Religion, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Nationalität, dem Alter, der Anzahl der erbrachten Arbeitsjahre, einer Behinderung oder der politischen Überzeugung schüren. Ebenso ist es untersagt, Aktivitäten und Tätigkeiten zu entwickeln, die auf irgendeine Weise einem anderen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Produzenten bzw. Geschäftspartner schaden könnten.

UMWELT

Der Umweltschutz und die Einhaltung aller geltenden Vorschriften und Regeln im Zusammenhang mit der Arbeitseinordnung werden von allen Mitarbeitern verlangt. Wenn die Arbeit eines Mitarbeiters negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, ist dieser Mitarbeiter verpflichtet, sich damit vertraut zu machen und die Arbeit auf eine umweltschonende Weise zu verrichten, wenn das möglich ist. Es ist angebracht, Fragen, Probleme und Vorschläge bezüglich des Umweltschutzes an das Umweltreferat bei SSBH zu richten.

SCHUTZ DES WIRTSCHAFTSWETTBEWERBS

Der Schutz des Wirtschaftswettbewerbs gewährleistet unter den einzelnen Konkurrenten auf dem Markt einen freien Wettbewerb und ist durch Vorschriften definiert. Alle Praktiken, die auf irgendeine Weise die Entfaltung eines gesunden Geschäftsklimas verhindern, sind untersagt. Die Mitarbeiter sind zur Umsicht verpflichtet, damit sie auch jegliches Anzeichen für ein solches Verhalten verhindern können. Die Absprache von Produktpreisen, die Anwendung unterschiedlicher Geschäftsbedingungen gegenüber den einzelnen Kunden, eine Aufteilung des Markts, der Produktion oder der Versorgungsquellen, ein Gruppenboykott oder die Ablehnung eines Handels – das sind Beispiel für einen möglichen Verstoß gegen die Vorschriften zum Schutz des Wirtschaftswettbewerbs. Das Unternehmen kann zivilrechtlich, handelsrechtlich oder verwaltungsrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn es gegen die Vorschriften zum Schutz des Wirtschaftswettbewerbs verstößt. Der Mitarbeiter darf sich an keiner solchen Aktivität oder Tätigkeit beteiligen, er muss auch jegliches Anzeichen für eine mögliche Verletzung der Vorschriften für den Schutz des Wirtschaftswettbewerbs verhindern. Die für den Verkauf und das Marketing verantwortlichen Mitarbeiter, Mitarbeiter, die an Treffen und Sitzungen von Handelsverbänden (z. B. CEPI usw.) oder Gewerbekammern (SOPK) teilnehmen, sollten sich dieser Pflichten, die sich aus den Vorschriften zum Schutz des Wirtschaftswettbewerbs ableiten, bewusst sein. Wenn ein Mitarbeiter bei der Ausübung irgendeiner Tätigkeit Zweifel haben sollte, kann der das Referat des Personalchefs von BUKÓZA HOLDING, a.s. um eine fachliche Stellungnahme bitten.

EFFIZIENTE NUTZUNG DES EIGENTUMS VON SSBH, SEIN SCHUTZ, FAIRE BEHANDLUNG, BETRÜGERISCHE UND UNLAUTERE VORGEHENSWEISEN

Alle Mitarbeiter müssen das Eigentum von SSBH schützen, wobei sie verpflichtet sind, seine effiziente Nutzung sicherzustellen. Im Sinne der SSBH-Grundsätze muss sämtliches Eigentum für legitime Geschäftszwecke genutzt werden. Die Mitarbeiter dürfen sich an keinerlei betrügerischen Aktivitäten beteiligen, welche die SSBH, ihre Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner oder irgendwen sonst mit einbeziehen, der in einem Geschäftsverhältnis zur SSBH steht. Jeder Mitarbeiter behandelt die Kunden, Lieferanten, die Konkurrenz von SSBH sowie die anderen Mitarbeiter fair. Die Mitarbeiter sind nicht berechtigt, einen anderen Mitarbeiter durch Manipulation, Ignoranz, den Missbrauch geschäftlicher oder vertraulicher Informationen, das Verdrehen wichtiger Fakten oder irgendeine andere Weise unfairer Behandlung ausnutzen. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, ihre beruflichen Pflichten so auszuführen, damit der Name und der Ruf der SSBH im Bereich des ehrenhaften Verhaltens über jeden Zweifel erhaben bleiben. Die Mitarbeiter sind Verpflichtet, das „Vier-Augen-System“ überall dort anzuwenden, wo die Annahme der Notwendigkeit einer internen Kontrolle besteht. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, dieses Verfahren auch bei allen Arbeitstreffen, Verhandlungen und Sitzungen mit bestehenden und möglichen Lieferanten und Abnehmern anzuwenden.

Einige Fälle betrügerischer und unlauterer Vorgehensweisen:

  • eine übermäßige oder unwahre Rechnungsstellung
  • Diebstahl, Betrug, Veruntreuung
  • das Vergeben oder die Annahme von „Provisionen“ für die Vermittlung eines Geschäfts für oder von einem Unternehmen
  • das unberechtigte oder unerlaubte Anbieten oder Annehmen von Geld, Ware oder Dienstleistungen, egal ob direkt oder indirekt
  • das Beantragen der Erstattung von Ausgabebelegen über einen anderen Betrag als derjenige, der tatsächlich bei den Unternehmenstätigkeiten von SSBH aufgewendet wurde.

POLITISCHES ENGAGEMENT

Politische Aktivitäten der SSBH-Mitarbeiter während der Arbeitszeit sind unzulässig. Die Verwendung der Firma, des Images, des Eigentums und des Rufs der SSBH zur Unterstützung einer politischen Partei ist untersagt. Die SSBH erwartet, dass die Mitgliedschaft ihres Mitarbeiters bei einer politischen Partei oder seine politischen Sympathien keinen negativen Einfluss auf die Arbeitsleistung des Mitarbeiters haben werden.

BEZIEHUNGEN ZU ÖFFENTLICHEN EINRICHTUNGEN

Die SSBH begründet und unterhält standardgemäß gute Beziehungen zu den Vertretern der staatlichen Verwaltung, der Selbstverwaltung, der Massenmedien und anderer öffentlicher Einrichtungen. Diese Beziehungen zu öffentlichen Einrichtungen dürfen nicht gesetzwidrig unterstützt, angestachelt oder unangemessen beeinflusst werden, um damit den guten Ruf von SSBH zu kompromittieren.

KONTAKTE ZUM AUSLAND

Für den Kontakt zum Ausland gelten bei der SSBH strenge Regeln. Es ist untersagt, irgendwelche Zahlungen, Zahlungsversprechen oder Zustimmungen zu Zahlungen, Geld, Geschenke oder jegliche andere Werte zum Zwecke des „Gewinnens oder der Aufrechterhaltung“ von Geschäftskontakten zu geben. Dies gilt auch für die Kontakte zu Dritten wie zum Beispiel Bevollmächtigte oder Handelsvertreter. Für den Fall eines Verstoßes gegen diese Grundsätze werden der Schuldige strafrechtlich oder zivilrechtlich und die SSBH zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen. Im Hinblick auf das Vorgenannte ist Vorsicht bei Geschäften mit ausländischen Konsultanten, Handelsvertretern, Vermittlern oder Firmen geboten. In diesen Fällen ist es notwendig, den Leiter des Personalreferats zu kontaktieren und eine kompetente Stellungnahme anzufordern.

MISSBRAUCH VERTRAULICHER INFORMATIONEN

Die SSBH hat den Grundsatz beschlossen, einen vertraulichen Umgang mit Finanz-, Geschäfts-, Produktions- und anderen Informationen sicherzustellen und einen Missbrauch solcher, während der Dauer des Arbeitsverhältnisses erhaltender und gewonnener Informationen zu verhindern. Die Mitarbeiter sind zum Stillschweigen über vertrauliche Informationen verpflichtet, welche ihnen von der SSBH anvertraut wurden, mit Ausnahme des Falles, wenn die Veröffentlichung der Information rechtlich angeordnet oder genehmigt wird. Vertrauliche Informationen sind all diejenigen Informationen, welche die Konkurrenz missbrauchen oder durch deren Veröffentlichung ein Schaden für die SSBH entstehen könnte. Wenn ein Mitarbeiter über wichtige, vertrauliche Informationen verfügt, darf er diese nicht zum Erlangen eines direkten oder indirekten persönlichen Vorteils durch ihren Verkauf verwenden (oder an andere Personen abtreten). In einem solchen Falle wird der Mitarbeiter ansonsten strafrechtlich oder zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen. Nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses aus jeglichem Grund muss jeder Mitarbeiter alle Unterlagen, Bücher, Aufzeichnungen, Akten und Kennungen zurückgeben.

FÜHREN PRÄZISER UND VOLLSTÄNDIGER AUFZEICHNUNGEN

Alle Zahlungen, Vermögenstransaktionen, alle erbrachten Dienstleistungen und andere Transaktionen müssen hinreichend präzise in der Buchhaltung und in anderen Geschäftsaufzeichnungen von der SSBH ausgewiesen und im Sinne der SSBH-Grundsätze genehmigt werden. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, alle wichtigen Informationen uneingeschränkt herauszugeben. Gleichzeitig arbeiten sie im Falle von Kontrollen, eines Audits oder bei Ermittlungen mit internen und externen Wirtschaftsprüfern, einem Sicherheitsdienst und Rechtsberatern zusammen. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, das Eigentum und die Einrichtung einschließlich der Computer sowie die elektronische Versendung/den Empfang von Nachrichtenausschließlich zur Ausübung ihrer Arbeit zu verwenden. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Aufzeichnungen der SSBH zu achten. Jegliche Fälschung ist ein ernsthaftes Vergehen.

INTERESSENKONFLIKT

Zu einem Interessenkonflikt kommt es, wenn:

  1. die persönlichen Interessen oder Aktivitäten des Mitarbeiters seine Arbeitstätigkeit oder die effektive Leistungsfähigkeit für SSBH unangemessen beeinflussen oder in diese eingreifen,
  2. der Mitarbeiter oder ein Mitglied seiner Familie unberechtigt einen persönlichen Vorteil aus einer Position in der Gesellschaft zieht.

Die Mitarbeiter dürfen sich nicht an einer Tätigkeit beteiligen, die einen Interessenkonflikt darstellen oder den Anschein eines solchen erwecken könnte. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, sich ehrenhaft zu verhalten und keinen persönlichen Vorteil auf Kosten der SSBH zu suchen oder anzunehmen. Zu einem Konflikt kommt es immer dann, wenn die persönlichen Interessen des Mitarbeiters seine Arbeitsleistung beeinflussen oder in diese eingreifen. Die SSBH ist berechtigt, ein unangemessenes Verhalten ihrer Mitarbeiter und ihre verdächtigen Beziehungen zu überprüfen. Es müssen unverzüglich alle Umstände gemeldet werden, die zu einem Interessenkonflikt führen könnten. Die SSBH erwartet von ihren Mitarbeitern, dass sie selbst das Auftreten eines Interessenkonflikts oder die Möglichkeit seines Auftretens melden und einen Lösungsvorschlag unterbreiten. Den Mitarbeitern wird nahegelegt, sich in solchen Situationen direkt an das Referat des Personalchefs zu wenden. Werden Tatsachen, die zu einem Interessenkonflikt führen könnten, von den Mitarbeitern nicht gemeldet, wird dies als Verstoß gegen diese Grundsätze angesehen. Für den Fall der Deklaration möglicher Fälle eines Interessenkonflikts führen wir Beispiele an.

›› Finanzielle Interessen

Wenn ein Mitarbeiter oder sein Familienangehöriger (Ehemann, Ehefrau, Eltern, Brüder, Schwestern oder Kinder des Mitarbeiters oder des Ehemanns, der Ehefrau) direkt oder indirekt:

  1. eine gleiche oder ähnliche Unternehmenstätigkeit wie das Unternehmen besitzen oder daran beteiligt sind, oder
  2. einen entscheidenden Anteil eines Konkurrenten oder eines Unternehmens eignen, mit der SSBH handelt oder handeln will

›› Externe Tätigkeiten

Wenn der Mitarbeiter eine Unternehmens- oder andere Tätigkeit ausübt, die ihn daran hindert, sich seiner Arbeit für das Unternehmen zu widmen, kann es zu einem Konflikt kommen. Wenn ein Mitarbeiter ein öffentliches Amt ausübt und diese Aktivitäten die Geschäftsinteressen des Unternehmens betreffen, kann es zu einem Konflikt kommen. Wenn ein Mitarbeiter oder ein Mitglied seiner Familie das Amt eines Mitglieds vom gesetzlichen Vertretungsorgan oder eines anderen Organs, das Amt eines leitenden Mitarbeiters, Mitarbeiters oder Vertreters einer Organisation ausübt, die ein Konkurrent ist oder die Geschäftsbeziehungen zur SSBH hat oder künftig haben könnte, kann es zu einem Konflikt kommen. Wenn sich der Mitarbeiter an Aktivitäten einer gemeinnützigen Organisation beteiligt und diese Aktivitäten die Geschäftsinteressen der SSBH betreffen, kann es zu einem Konflikt kommen.

›› Geschenke und Bewirtung

Mitarbeiter dürfen niemals Geschenke verlangen. Geschenke in Gestalt von Bargeld, Einkaufsgutscheinen, Aktien, Anleihen, Provisionen oder anderer Finanz- bzw. Geldwerte sind unter gar keinen Umständen erlaubt. Die Grundsätze der SSBH vermieten die Annahme von Geschenken oder einer Bewirtung von Personen, die bereits Geschäftsbeziehungen zum Unternehmen haben oder sich um solche bemühen.

›› Transaktionen

Wenn der Mitarbeiter oder ein Familienmitglied des Mitarbeiters:

  • am Verkauf, an der Vermietung oder am Kauf jeder Art von Eigentum oder Dienstleistungen zugunsten der SSBH oder von dieser teilnimmt, wenn es sich nicht um Routineoperationen im Rahmen des üblichen Verfahrens einer Ausmusterung von überflüssigem Eigentum handelt, oder
  • einen persönlichen Vorteil aus dem Verkauf, der Miete oder dem Kauf hat, oder
  • einen persönlichen Vorteil aus einer Transaktion zieht, bei der das Unternehmen als Teilnehmer auftritt, kann es zu einem Interessenkonflikt kommen.

›› Geschäftsgelegenheiten und geistiges Eigentum

Vom Mitarbeiter wird verlangt, der SSBH alle Unternehmensaktivitäten zu melden, mit denen der Mitarbeiter bei der Ausübung seiner Arbeit in Kontakt kommt. Es ist den Mitarbeitern der SSBH persönlich oder im Namen einer anderen Person oder im Namen eines anderen Unternehmens untersagt, einen persönlichen Vorteil aus einer solchen Geschäftsgelegenheit zu ziehen. Die Firma, das Geschäftsgeheimnis und das Geschäftsgeheimnis der SSBH stellen einen großen Wert da, denn die Mitarbeiter vor ungeeigneter Verwendung oder Missbrauch schützen müssen.

Der Ehrenkodex deklariert nicht alle Gesetze, Normen, Prinzipien, Rechte und Vorschriften, die sich auf die Rechte und Pflichten der Mitarbeiter der SSBH beziehen, d. h. interne und externe. Die Anforderungen, die nicht in diesem Ehrenkodex genannt werden, beziehen sich auf konkrete Arbeiten, für sie müssen keine Formen ihrer Umsetzung und keine konkrete Vorgehensweise festgelegt werden. Im Hinblick hierauf wird empfohlen, sich im Falle von Unklarheiten bei der Anwendung der entsprechenden Regeln, Normen und Vorschriften an das Referat des Personalchefs der SSBH zu wenden. Im Zusammenhang mit jeder Handlung, die eine Verletzung der Rechtsvorschriften zur Folge haben könnte, wird den Mitarbeitern nahegelegt, sich an das Referat des Personalchefs zu wenden.

Der Kodex für ehrenhaftes Verhalten drückt die allgemeinen Grundsätze für die Orientierung der Mitarbeiter bei ehrenhaften Entscheidungen aus. Der Kodex limitiert, behindert und verbietet SSBH nicht, im Fall bestimmter Angelegenheiten, welche das Verhalten der Mitarbeiter betreffen, Disziplinarverfahren einzuleiten, auch wenn dieses Vorgehen nicht im Kodex erwähnt wird. Änderungen im Kodex können vom Vorstand der BUKÓZA HOLDING, a.s. vorgenommen werden. Die Implementierung und Anwendung dieses Kodex bei der SSBH managt der Generaldirektor des Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Personalreferat. Die Mitarbeiter der SSBH sind verpflichtet, jegliches gesetzwidrige, betrügerische, verdächtige oder unehrenhafte Verhalten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der SSBH ihrem Vorgesetzten, dem Firmenvorstand oder direkt dem Personalchef zu melden. Für den Fall einer solchen Meldung durch einen Mitarbeiter wird die SSBH im Rahmen ihrer Möglichkeiten Stillschweigen über seine Identität wahren. Als ein Verstoß gegen den Kodex wird jede absichtlich unwahre und irreführende Meldung betrachtet. In einem solchen Falle werden die entsprechenden Disziplinarmaßnahmen eingeleitet, die auch in eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses münden können.

 

Der Kodex des ehrenhaften Verhaltens der SSBH wurde nach seiner Ratifizierung durch alle beteiligten Seiten Bestandteil der Arbeitsordnung der SSBH.

 

In Hencovce, dem 20.03.2014.

Ing. Jaroslav Fic - Vorstandsvorsitzender BUKÓZA HOLDING, a.s.

Ing. Erik Kadlec - Vorstandsmitglied BUKÓZA HOLDING, a.s.

Ing. Marián Želinský - Vorstandsmitglied BUKÓZA HOLDING, a.s.

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